Wirtschaft in Sachsen

Allgemeines

Das Bundesland Sachsen überzeugt nicht nur mit einer herausragenden Landschaft, sondern auch mit einer sich stets weiterentwickelnden Wirtschaft. Dies war nach der Wiedervereinigung auch dringend notwendig, da zahlreiche Industriebetriebe geschlossen und Braunkohletagebau und -werke stillgelegt wurden.
Heute steht Sachsen, wenn man die ostdeutsche Wirtschaft betrachtet, auf Platz 1 vor Thüringen und kann sich mit einer Arbeitslosenquote von 5,6% dem innerdeutschen Vergleich stellen. Darüber hinaus kann Sachsen in manchen Industriebereichen überdurchschnittliche Wachstumsraten zwischen 8% und 10% verzeichnen, welches die höchsten Raten in ganz Deutschland sind.
Wirtschaft in Sachsen
Dadurch steigt natürlich auch der Wohlstand. So kann aus einzelnen Wohlstandsindikatoren abgelesen werden, dass Sachsen bereits zu den alten Bundesländern aufschließt. In welchen Bereichen sind die Sachsen heutzutage aber tätig und wo befinden sich die Ballungszentren der sächsischen Industrie?

 

Wirtschaftsfelder in Sachsen

In der Industrie ist weiterhin die wichtigste Branche die Automobilindustrie. Diese steht mit einem Umsatzanteil von 27% unangefochten auf Platz 1. Weitere wichtige industrielle Branchen im Freistaat Sachsen sind die Metallerzeugung mit 13% sowie der Maschinenbau mit 12,6% und die Elektrotechnik (vor allem die Mikroelektronik) mit 11,6% Anteil am industriellen Umsatz.
Ein weiterer stets wachsender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. In diesem Gebiet sind seit der Wiedervereinigung stets wachsende Zahlen an Urlaubern zu verzeichnen. So stieg die Anzahl der Urlauber von 6.749.402 im Jahr 1992 auf 18.355.248 Gäste im Jahr 2012.
Wirtschaftsfelder

Wichtige Zentren der sächsischen Industrie

Die Ballungsgebiete der sächsischen Industrie sind fast über den gesamten Freistaat verteilt. So sind vor allem die Räume Leipzig-Halle und Chemnitz-Zwickau wichtige Bereiche, die zu einem steten Wachstum des sächsischen Wohlstands beitragen. Allein gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist jedoch der Ballungsraum Dresden weiterhin die wirtschaftlich stärkste Region, was unter anderem natürlich historisch bedingt ist. Lediglich der dünnbesiedelte Raum im Erzgebirge hat noch immer unter den rückläufigen Bergwerkstätigkeiten zu leiden.

-> Somit kann man abschließend festhalten, dass Sachsen den Strukturwandel nach der Wende mit am besten gemeistert hat, dieser aber noch nicht abgeschlossen ist.

Leipzig-von-oben