Sachsens Landeshauptstadt Dresden

Dresden – Das ‚Florenz des Nordens‘

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden liegt im Südosten des Freistaates, unweit der Nachbarländer Polen und Tschechien. Dank ihrer landschaftlich reizvollen Lage beiderseits der Elbe, dem milden Klima und dem Reichtum an wertvollem kulturellen Erbe nennen die etwa eine halbe Million Einwohner ihre Heimatstadt liebevoll ‚Elbflorenz‘.

1206 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Dresden im 15. Jahrhundert zur Residenzstadt der sächsischen Herrscher und gewann als kulturelles und politisches Zentrum an Bedeutung. Zur Blütezeit gelangte Dresden während der Herrschaft von August dem Starken und dessen Nachfolger Friedrich August II. Prunkvolle und großzügige Bauwerke sowie prachtvolle Straßenzüge entstanden und ließen die Stadt zu einer Metropole von europäischer Bedeutung aufsteigen.

Sachsens Landeshauptstadt Dresden

Barocke Architektur und einzigartige Kunstsammlungen

Während der Augusteischen Epoche entstand die vom Dresdner Bürgertum errichtete Frauenkirche, die bis 1945 als Wahrzeichen der Stadt galt. In den letzten Kriegswochen wurde sie stark beschädigt und steht seit dem 2005 abgeschlossenen Wiederaufbau dem Besucher als berühmtestes Wahrzeichen Dresdens wieder offen.

Zu den beeindruckenden Bauschätzen jener Zeit zählen auch der Dresdner Zwinger, das Taschenbergpalais, das Japanische Palais sowie das direkt an der Elbe liegende Schloss Pillnitz. Historisch wertvoll sind auch die Semperoper und die auch Balkon Europas genannte, am Elbufer liegende Brühlsche Terrasse, die unter anderem mit dem Albertinum und der Kunstakademie bebaut ist.

Kunstfreunde kommen in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf ihre Kosten und können im Grünen Gewölbe, in der Rüstkammer oder in der Gemäldegalerie Alte Meister auf Entdeckungstour gehen. Wer es etwas ruhiger mag, sucht den unweit der Innenstadt gelegenen Großen Garten auf und kann entlang symmetrisch angelegter Wege durch ‚Dresdens grüne Lunge‘ spazieren.

Dresden Frauenkirche

Faszinierende Elbtallandschaft

Neben der hohen Dichte an historischen Werken der Baukunst sind es vor allem der Elbstrom und die elf Brücken, die das Bild der Stadt prägen. Zu den bekanntesten Brücken gehören das Blaue Wunder sowie die Waldschlösschenbrücke, durch deren Bau dem Dresdner Elbtal 2009 der Titel als UNESCO-Weltkulturerbe aberkannt wurde. Den Titel hatte die Stadt fünf Jahre zuvor erhalten, da die Elbe auf einer Länge von 30 km nahezu naturbelassen das Stadtgebiet durchfließt und dabei Natur und Architektur sehr gut miteinander harmonierten.

Auf einem historischen Raddampfer lässt sich das Elbtal besonders gut genießen. Erholung finden die Dresdner sowie die zahlreichen Besucher auch in den großen Waldflächen, die gemeinsam mit zahlreichen unter Denkmalschutz stehenden Gärten und Parkanlagen zum Stadtgebiet gehören. Lohnenswerte Ausflugsziele stellen auch die Elbschlösser Schloss Albrechtsberg, Lignerschloss sowie Schloss Eckberg dar, die sich nur wenige Kilometer elbaufwärts befinden.

Elblandschaft